Dyson Cyclone V10 nach einer Woche testen

kostenloses Testprodukt – enthält Werbung

Nach einer Woche saugen mit Dyson CycloneV10 konnte er mich leider immer noch nicht überzeugen.

Das größte Manko ist die kurze Akkudauer von leider nur 13 Minuten bei der höchsten Stufe. Ich möchte wenn schon, auf der höchst möglichsten Stufe saugen.

Der größte Pluspunkt liegt in der hervorragenden Saugkraft, die ich so von keinem Akkusauger kenne.

Die Größe des Staubbehälters ist groß genug, könnte für meinen Geschmack auch kleiner sein, da ich selbst nach drei Tagen nicht einmal annähernd ein drittel Staub gesammelt hatte.

So verwundern mich die Berichte in denen ich gelesen hatte, das am ersten Tag zweieinhalb mal der Staubbehälter voll war.
Da frage ich mich, was die denn aufgesaugt hatten.
Die Asche aus einem Kamin? Oder den Garten?
Oder wurde in den Haushalten für den Test Wochen zuvor nicht mehr gesaugt?
Also mich hat dies total verwirrt und ich habe mich ernsthaft gefragt ob ich etwas falsch mache.
Ich habe den Dyson Cyclone V10 sogar mit ins Büro genommen. Wir haben zur Zeit keine Putzfrau und in der Tat schon eine Weile kein Staub gewischt.
Aber selbst dort war der Behälter nicht mal zu einem drittel voll, obwohl es hier sehr staubig war und mit Baustellenschuhen durch gelatscht wird.

An das Gewicht konnte ich mich auch nicht wirklich gewöhnen und empfinde das Handstück einfach als zu schwer. Es ist sehr anstrengend, wenn man alle Flächen absaugen möchte.

Auch das Saugen mit dem Verlängerungsrohr und der Bürste ist anstrengend, weil die ganze Zeit permanent der Auslöser gedrückt werden muss. Nach spätestens 5 Minuten muss ich die Hand wechseln. Bequem mal schnell durch saugen ist anders.

Was ich auch schmerzlich vermisse, ist einen flexieblen Verlängerungsschlauch mit dem ich unter mein Sofa komme. Hier ist Schluß und ich komme nirgends drunter. Da muss dringend über solches Zubehör nachgedacht werden, denn ich mag nicht jede Woche mein Sofa umher schieben.

unter sofa+

Das es keine „Parkfunktion“ gibt ist auch hinderlich wenn ich schnell mal weg muss, weil ein Kind weint, oder es an der Haustür klingelt.
An die Wand stellen ist eine gefährliche Angelegenheit. Es bleibt nichts anderes übrig als den Dyson V10 auf den Boden zu legen.

Mein Lieblingssauger wird der Dyson leider nicht, dabei war ich so gespannt auf ihn.
Aber Saugkraft ist leider nicht alles.
Das ganze Produkt muss passen.
Vielleicht bin ich schon meinen Akkusauger gewohnt. Ich habe sogar beide gegeneinander getestet.
Der Dyson konnte mich nur in diesem einem Punkt überzeugen.

Das Zubehör ist mit den verschiedenen Bürsten und Aufsätzen die ich in meinem ersten Bericht genauer beschrieben hatte ist natürlich großartig, auch wenn eine von den beide großen Bürsten ausreichend wäre. Hier geht s zu meinem ersten Bericht über den Dyson Cyclone V10

Zubehör

Das Gewicht ist leider nicht ausser Acht zu lassen. Das muss Frau erst mal über 5 Minuten stemmen können.

Gewicht

An und für sich ist der Dyson Cyclone V10 ein Saugmonster und wer darauf angewiesen ist das es richtig Staubfrei wird, der kann sich denn Dyson V10 zulegen, denn ich denke es gibt keinen anderen Akkusauger, der eine höhere Saugkraft hat.

Wenn der Dyson 500 g weniger wiegen würde bei kleinerem Staubbehälter, wäre schon viel gewonnen, denn die Leerung geht ruck Zuck und mit einer freien Hand. Das ist schon perfekt durchdacht.
Da kann man auch mal zwischen dem Sauggang kurz leeren, aber wie schon geschrieben habe ich nur ein Bruchteil vom Behälter benötigt.

Einen Schlauch als Zubehör an zu bieten ist bestimmt auch kein Problem. Vielleicht könnte ich mich dann auch mit dem Dyson Cyclone V10 oder einem Nachfolger anfreunden.

Der Test insgesamt hat mir dennoch viel Spaß gemacht. Einen Nutzen hatte die ganze Sache natürlich auch: Der Frühjahrsputz ist geschafft.

Besitzt ihr auch einen Akku Sauger und wie zufrieden seid ihr damit?